Frau hält eine Bürste in der Hand und guckt unglücklich

Haarausfall: Ursachen und Tipps bei Haarverlust

Zusammenfassung
Ob Stress, eine falsche Ernährung, erbliche Faktoren oder eine ungeeignete Haarpflege – die Ursachen für Haarausfall bei Frauen sind vielfältig. Ob Kapseln, Liquid oder Shampoo – Priorin® hilft auf pflanzlicher Basis bei Haarausfall und dünner werdendem Haar.

Haarverlust und Haarausfall

Grundsätzlich sind alle Funktionen des menschlichen Körpers auf die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen angewiesen. Für das ausgesprochen stoffwechselaktive Haarorgan gilt das ganz besonders. Im dreistufigen Lebenszyklus des Haars findet in erster Linie während der Wachstumsphase (Anagenphase) ein energieintensiver Prozess schneller und hoher Zellteilung statt. Die Haarwurzel kann die anspruchsvollen Teilungsvorgänge nur dann erfolgreich bewältigen, wenn sie unbeeinträchtigt funktionieren und auf alle notwendigen Vitalstoffe zurückgreifen kann. Gleichzeitig gehört es zum natürlichen Lauf der Dinge, dass das Haar zum Abschluss einer mehrjährigen Entwicklungszeit ausfällt. Nach der bis zu sechs Jahre dauernden Wachstumszeit (Anagenphase) und einer kurzen Übergangsphase (Katagenphase), in der das Wachstum eingestellt wird, folgt eine bis zu viermonatige Ausfallphase (Telogenphase), nach deren Ablauf das Haar für einen neuen Entwicklungszyklus Platz macht. In regelmäßigem Turnus kommt es auf diese Weise zum normalen Verlust von täglich ungefähr 60 bis 100 Haaren. Erst wenn sich regelmäßig eine höhere Zahl von Haaren löst, liegt der Verdacht auf krankheitsbedingten Haarausfall nahe.

Haarausfall erkennen: Ursachen für Haarwachstumsstörungen und Haarverlust

Dünnes, brüchiges, stumpfes oder farbloses Haar – mangelhafte Haarqualität kann gerade Frauen sehr belasten. In Deutschland blicken rund 6,4 Millionen Frauen unzufrieden in den Spiegel – laut einer repräsentativen Befragung leidet fast jede fünfte Frau an Haarausfall. Viele von ihnen berichten außerdem von Störungen des Haarwachstums und Haarstrukturschäden, wie eben dünner, brüchiger oder matter werdendem Haar. Doch was sind die Ursachen?

Haarausfall: Ernährung und Stress spielen eine wichtige Rolle

Stress und Hektik bestimmen den Alltag vieler Frauen. Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit und viel zu volle Terminkalender können auf Dauer zu psychischen und physischen Beeinträchtigungen führen. Auch unsere Haare leiden in stressigen Zeiten – der Lebenszyklus von Haarfollikeln kann durch Nervosität und Überanstrengung negativ beeinflusst werden. Gleiches gilt für falsche Ernährung – ein Mangel an verschiedenen Nährstoffen, z. B. Vitamin A und D, Eisen oder Zink, sorgt für sprödes, glanzloses und dünnes Haar. Wird über längere Zeit unausgewogen gegessen, droht sogar Haarausfall.

Die Lösung: Priorin® Liquid bei nicht krankheitsbedingtem Haarausfall

Wer volles, kräftiges Haar hat, fühlt sich einfach wohler. Priorin® Liquid kann Ihnen dieses Gefühl zurückgeben. Denn Priorin® Liquid hilft auf pflanzlicher Basis bei nicht krankheitsbedingtem Haarausfall und dünner werdendem Haar. Seine spezielle Formulierung mit pflanzlichen Extrakten und hautpflegendem Pro-Vitamin B5, besser bekannt als Dexpanthenol, ist das Ergebnis umfassender wissenschaftlicher Forschung rund um das Haar. Priorin® Liquid pflegt die Kopfhaut und wirkt direkt an der Haarwurzel. Es unterstützt den Haarwachstumszyklus, reduziert Haarausfall und trägt so zu einem natürlichen Haarwachstum bei. Bei täglicher Anwendung sorgt Priorin® Liquid für dichteres und volleres Haar bereits nach wenigen Wochen und reduziert Haarausfall nach 12 Wochen. Da die Wachstumsphase des Haares allgemein sehr langsam fortschreitet, empfehlen wir eine Anwendung, die mindestens 12 Wochen andauert.

Haarausfall durch Schwangerschaft und Stillzeit

Während einer Schwangerschaft sind Frauen meist besonders attraktiv. Das weibliche Geschlechtshormon Östrogen sorgt für glatte und rosige Haut, sinnliche Kurven und glänzendes, volles Haar. Tatsächlich können werdende Mütter bis zu zehn Prozent mehr Haare auf dem Kopf haben. Ursache dafür ist die gewaltige hormonelle Umstellung, die der Körper im Zusammenhang mit der Schwangerschaft durchlebt. Bei schwangeren Frauen steigt der Östrogenspiegel stark an. Das führt unter anderem dazu, dass mehr Haare in die Wachstumsphase eintreten und dort auch länger verweilen, als es bei nicht schwangeren Frauen der Fall ist. Dieser Zustand hält aber nicht ewig an: Etwa zwei bis drei Monate nach der Geburt fällt das Haar vermehrt aus, wirkt dadurch dünner und mitunter auch matt.

Bei Haarausfall nach der Schwangerschaft handelt es sich zwar meist um ein vorübergehendes Problem. Trotzdem wünschen sich viele betroffene Frauen, aktiv etwas dagegen zu unternehmen. Wichtig ist, dass Sie sich auch nach der Schwangerschaft gesund und ausgewogen ernähren. Die Babypfunde durch eine Diät mit Gewalt loswerden zu wollen, ist keine gute Idee: Erstens benötigen Sie jetzt viel Energie für Ihre neue Aufgabe als Mutter. Und zweitens könnte eine Mangelernährung den Haarausfall nach der Geburt noch verstärken.

Bei manchen werdenden Müttern kommt es aber auch schon während der Schwangerschaft zu Haarausfall – trotz des für die Haarfollikel günstigen hohen Östrogenspiegels. In diesem Fall kann ein Eisenmangel die Ursache sein. Falls Sie den Verdacht haben, dass Sie unter Eisenmangel leiden, sollten Sie dies immer von einem Arzt untersuchen lassen. Nach eigenem Urteil Eisentabletten zu nehmen, ist keine gute Idee – weder für das Kind noch für Sie selbst. Haarausfall durch Absetzen der Pille

Nicht wenige Frauen erleben Haarausfall, nachdem sie die Pille abgesetzt haben. Denn auch die Pille kann Östrogene enthalten, die maßgeblich an der empfängnisverhütenden Wirkung beteiligt sind. Nach dem Absetzen des Verhütungsmittels sinkt der Östrogenspiegel in Ihrem Körper stark ab. Dadurch entsteht derselbe Effekt wie nach einer Geburt: Haarausfall und eine vorübergehende Verschlechterung des Hautbildes können die Folgen sein. Diese Symptome können zwar wieder verschwinden. Dennoch kann es zu einer dauerhaften Minderung der Haarqualität kommen.

Haarausfall in den Wechseljahren

Reizbarkeit, Hitzewallungen, Schlafstörungen – in den Wechseljahren haben Frauen mit vielen gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu kämpfen. Neben einer ganzen Reihe von Symptomen kann auch Haarausfall eine unerwünschte Nebenwirkung der hormonellen Umstellung sein. Schuld daran ist meist der sinkende Östrogenspiegel.

Haarausfall in den Wechseljahren: Wenn die Hormone aus dem Gleichgewicht geraten

Die Wechseljahre (Klimakterium) sind für viele Frauen eine Zeit des Umbruchs mit körperlichen Auswirkungen und häufig begleitet von einem Wechselbad der Gefühle. Etwa in der Zeit zwischen 45 und 55 Jahren drosseln die Eierstöcke die Produktion des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen. Dies hat deutliche Auswirkungen auf den Körper der Frauen, denn Östrogen spielt eine wichtige Rolle für den Fett- und Knochenstoffwechsel und für Haut und Haare. Bis zu 13 Prozent aller Frauen haben mit hormonell erblich bedingtem Haarausfall in den Wechseljahren zu kämpfen. Nach Abschluss des Klimakteriums sind es sogar 40 Prozent. Meist lichtet sich das Haar am Scheitel, der dadurch immer breiter wird. Auch in seiner Gesamtheit erscheint das Haar dünner und an einigen Stellen wird die Kopfhaut sichtbar. Da die Wechseljahre für viele Frauen ohnehin eine herausfordernde Phase sind, wird der Haarverlust oft als zusätzlich emotional belastend erlebt.

Wechseljahre und Haarausfall: Ausprägung und Stärke bestimmen die Gene

Der zunehmende Haarverlust im Alter ab 40 Jahren geht meist auf die androgenetische Alopezie zurück. Hinter diesem wissenschaftlichen Namen verbirgt sich der hormonell erblich bedingte Haarausfall – die häufigste Ursache für krankheitsbedingt dünner werdendes Haar und Haarausfall bei Frauen. Beim hormonell erblich bedingten Haarausfall reagieren die Haarwurzeln überempfindlich auf Dihydrotestosteron (DHT). DHT ist die aktive Form des männlichen Geschlechtshormons Testosteron, das auch im weiblichen Körper vorkommt. Fällt das Östrogen als „Gegengewicht“ zum Testosteron zunehmend weg, wird dessen Einfluss auf den Körper verstärkt. In der Kopfhaut bewirkt das Hormon bei Haarfollikeln, die überempfindlich auf den Einfluss von DHT reagieren, eine teilweise Unterversorgung und Verkümmerung der Haarwurzeln, so dass diese nur noch dünne und kraftlose Haare hervorbringen können.
Wie sensibel das Haar reagiert, ist von Frau zu Frau unterschiedlich und genetisch bedingt. Hat also Ihre Mutter unter Haarausfall in den Wechseljahren gelitten, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie selbst ebenfalls betroffen sind, höher.

Bei Haarausfall in den Wechseljahren: Die Haarwurzel stärken

Für eine natürliche und gut verträgliche Behandlung von hormonell erblich bedingtem Haarausfall bei Frauen empfiehlt sich die Einnahme von Priorin® Kapseln im Rahmen des Diätmanagements. Priorin® Kapseln nähren die Haarwurzel mit wichtigen Mikronährstoffen und unterstützen ihren Zellstoffwechsel. Sie wirken auf der Basis natürlicher Inhaltsstoffe der Hirse in Kombination mit dem essenziellen Vitamin B5 (Pantothensäure) und dem Eiweißbaustein L-Cystin. Damit dünnes, kraftloses Haar gar nicht erst entstehen kann, sollte so früh wie möglich mit der Einnahme begonnen werden, spätestens aber, sobald Sie vermehrten Haarausfall erkennen. Haarwurzeln, die mit wichtigen Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen versorgt und durch geeignete Haarausfallmittel gegen die schädlichen Einflüsse von Hormonschwankungen gestärkt werden, können auch in den Wechseljahren für gesundes und volles Haar sorgen.

Ergänzende Pflege und eine ausgewogene Ernährung schützen das Haar zusätzlich

Zusätzlich zum Diätmanagement mit Priorin® Kapseln können Frauen bei hormonell erblich bedingten Haarwachstumsstörungen und Haarausfall das Priorin® Shampoo zur Haarpflege verwenden. Dieses speziell entwickelte Shampoo mit einer Kombination aus Hirseextrakt, Glykoproteinen und dem Pro-Vitamin B5 stärkt das Haar und erhöht seine Widerstandskraft gegen Haarbruch. Auch ein schonendes Styling und eine gesunde, ausgewogene Ernährung sieht man Ihren Haaren an.

Weitere Ursachen für Haarausfall

Auch manche Medikamente, chronische Erkrankungen, Essstörungen oder Fehlfunktionen der Schilddrüse können die Ursache für Haarausfall sein. In allen Fällen ist Ihr Arzt der richtige Ansprechpartner. Er berät Sie und entscheidet über die geeignete Therapie.

Verhalten und Strategien bei Haarausfall

Eine makellose Haut, feste Fingernägel und glänzendes, volles Haar sind prägende Merkmale vor allem des weiblichen Schönheitsideals. Umso stärker leiden Frauen unter den kosmetischen Folgen von Haarausfall und dünner werdendem Haar. Auch, wenn verstärkter Haarverlust sehr belastend sein kann und es einige Zeit beansprucht, bis Verbesserungen durch die Anwendung geeigneter Mittel sichtbar werden: Versuchen Sie, dem Problem mit einer entspannten Haltung zu begegnen. Setzen Sie auf das richtige Mittel und eine unterstützende Pflege, um die Beschwerden zu lindern und die sichtbaren Folgen zu mildern.

Haarausfall ist ein verbreitetes Phänomen

Haarausfall hat viele Gesichter und kann individuell sehr belastend sein. Ein Einzelschicksal ist verstärkter Haarverlust jedoch nicht. Einige Frauen müssen sich schon in jungen Jahren mit dünner werdendem Haar auseinandersetzen. Mit dem Beginn der Wechseljahre wächst das Risiko für Haarausfall dann deutlich. Auch erbliche Faktoren sind häufig für Haarausfall verantwortlich. In der Statista-Befragung von 2011 gaben lediglich 34 Prozent der Frauen an, überhaupt keine Haarprobleme zu haben. Das Bewusstsein, mit den Beschwerden nicht allein zu sein, hat zwar keine unmittelbar heilende Wirkung. Aber vielen Betroffenen hilft es, die Beschwerden etwas leichter zu ertragen.

Gelassenheit hilft bei Haarausfall

Zu den bedenklichen Folgen von Haarausfall gehört bei Frauen in erster Linie die psychische Belastung. Das dünner werdende Haar rückt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und erhält im Alltag einen deutlich überhöhten Stellenwert. Hier hilft kritische Distanz: Lassen Sie sich von verstärktem Haarverlust nicht vollständig einnehmen. Und machen Sie die Wirkung Ihrer Persönlichkeit nicht ausschließlich von einem kosmetischen Problem abhängig.

Geduld ist ein wichtiger Verbündeter bei Haarausfall

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Verdacht haben, unverhältnismäßig viele Haare zu verlieren. Er kann Ihre Symptome abklären, eine genaue Diagnose stellen und die richtige Therapie einleiten. Bringen Sie für die Behandlung Geduld mit und stellen Sie sich auf einen langwierigen Verlauf ein. Das Tempo des Haarwachstums gibt vor, wann Effekte sichtbar werden. Ein wahrnehmbarer Erfolg lässt deshalb in der Regel mehrere Monate auf sich warten.
Pflichttext